Ein Student lernt Wordpress
6. Oktober 2011Moderne Welt trifft einsamen Studenten - hehe. Es wurde auch Zeit, dass ich endlich mich selber im Web präsentieren kann. Die meisten meiner Freunde haben schon ihre eigene Homepage und twittern, chatten und posten alles Mögliche. Doch jetzt bin ich auch dran.
Hallo Internet, da bin ich. Und ich lerne schnell dazu. Doch kurz ein paar Fakten zu meiner Person. Meine Wenigkeit ist Student im technischem Zweig, komme aus München und treibe viel Sport als Ausgleich. Obwohl ich eigentlich ein Kind der Generation @ bin, kam ich bis heute nicht dazu mir meinen eigenen Blog anzulegen.
Definitiv – mir fehlt Zeit. Alles klar soweit? Ich bin eine Person, die am liebsten alles auf einmal hätte. Ob Arbeit, Freizeit oder Abenteuer – mir macht so vieles Spass, sowie noch die Dinge von denen ich noch nicht weiss, dass diese mir Spass machen. Einfach ausgedrückt: ich brauche mehr Zeit.
Gerade bei einem Blog braucht man viel Zeit. Schließlich muss da ja mal etwas vorangehen. Zwar kommen andauernd neue Fragen auf wie: Wo ist die Wordpress Hilfe? Wer hat Ahnung von einem Blog? Wie erreiche ich mehr Besucher? Ich muss also nur die Antworten finden.
Im Studium war es genau so. Mir fehlte Zeit und ich hatte zu viele Fragen. Und meine Dozenten hatten meistens zu wenig Nerven
. Aber es war eine schöne und vor allem lehrreiche Zeit. Allerdings, dass ich nach meinem Studium zwar Antworten auf meine Fragen bekam, jedoch wie bei einer Hydra, der man den Kopf abschlägt, kam zu jeder Frage, welche beantwortet wurde, 5 neue Fragen auf.
Ein Dozent meinte mal zu mir, dass mein Wissensdrang so unendlich groß wie ein schwarzes Loch sei. Viel zu oft entwickelten sich aus einfachen Vorträgen von Dozenten dann regelrechte Diskussionen über das Warum, Weshalb oder Wieso. Mir hat das Spass gemacht, manche Dozenten und einige Klassenkameraden weniger…
Aber so ist das nun mal. Wie bei einem neuem Medium. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass es meistens nur eine Frage benötigt warum es etwas nicht gibt? Wird es aber dann erfunden, entstehen automatisch hunderte weitere Fragen, welche im Vorfeld gar nicht bedacht waren? Ein kleines Beispiel: Wie oft wurde die Frage nach einer Energiequelle gestellt welche genug aufbringt um eine ganze Stadt zu versorgen? Und kaum war die Antwort Atomenergie, schon kamen die unendlichen Fragen. Wohin mit dem atomaren Müll? Welche Laufzeit besteht? Und so weiter und so fort… .
So ähnlich ergeht es mir mit diesem Blog. Viel zu viele Fragen. Und viel zu wenige Antworten. Ich glaube ich sollte mir erst mal ein Forum hier einbauen, in der Hoffnung ich bekomme auch schnell Antworten auf meine Fragen. Da stellt sich mir aber gleich die nächste Frage: Wer liesst das? Ich meine, ich kenne meinen Blog, aber wer sonst noch? Ich sollte Visitenkarten drucken lassen und die verteilen Auch eine interessante Art der Werbung.
Nun ja, lassen wir das mal. Ich experimentiere hier erst mal etwas rum. Erst wenn ich das verstanden habe, dann kann ich meine Abschlussarbeit angehen. Doch zuerst: Lerne das Spiel und die Regeln kennen, damit Du weißt welche Du brechen kannst. Alte Zockerweisheit.
In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal.